Flug im Stinson L-5 der Schweizer Luftwaffe
Ein wendiges Leichtflugzeug, hervorragende Rundumsicht und echte Militärgeschichte: Die Stinson L-5 Sentinel zählt zu den charakteristischsten Verbindungs- und Beobachtungsflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Sie wurde vor allem für Aufklärungs-, Kurier- und Transportaufgaben eingesetzt und überzeugte durch ihre ausgeprägten Kurzstart- und Langsamflugeigenschaften. Die heutige HB-TRY blickt zudem auf eine besondere Schweizer Vergangenheit zurück: Nach einer Notlandung in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs wurde sie später von der Schweizer Luftwaffe als A-96 eingesetzt.
Ein Flug in der HB-TRY ist weit mehr als ein gewöhnlicher Rundflug. Vom Flugplatz Grenchen aus erleben Sie das Schweizer Mittelland, den Jura und je nach gewählter Flugdauer auch die Voralpen aus einer aussergewöhnlichen Perspektive. Durch die grosszügige Verglasung geniessen Sie eine hervorragende Sicht und erleben den unverwechselbaren Charakter dieses historischen Flugzeugs unmittelbar.
Flugcharakteristik Stinson L-5
5 Gründe für Ihren L-5 Flug in Grenchen
Fliegen in einem Klassiker
Die Stinson L-5 Sentinel zählt zu den charakteristischsten leichten Verbindungs- und Beobachtungsflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Sie wurde für Aufklärungs-, Kurier- und Transportaufgaben eingesetzt und überzeugte insbesondere durch ihre hervorragenden Kurzstart- und Langsamflugeigenschaften. Die heutige HB-TRY blickt zudem auf eine besondere Schweizer Geschichte zurück: Nach einer Notlandung in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs wurde sie später als A-96 von der Schweizer Luftwaffe eingesetzt. Fliegen Sie in einem der wenigen noch flugfähigen ehemaligen Flugzeuge der Schweizer Luftwaffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und erleben Sie die aussergewöhnliche Rundumsicht, das direkte Fluggefühl und den einzigartigen Charakter dieses historischen Klassikers hautnah!
Kraftvoller Sound & Warbird-Feeling
Der charakteristische Klang des Lycoming-Motors, die hervorragende Rundumsicht und das unmittelbare Fluggefühl machen einen Flug in der Stinson L-5 Sentinel zu einem besonderen Erlebnis. In diesem historischen Verbindungsflugzeug erleben Sie die Luftfahrt der 1940er-Jahre aus nächster Nähe, authentisch, ursprünglich und mit einem ganz eigenen Charakter.
Von entspannt bis dynamisch
Ob ein gemütlicher Rundflug mit Blick auf die Landschaft oder ein etwas dynamischeres Flugerlebnis mit steileren Kurven, um das besondere Fluggefühl der Stinson L-5 unmittelbar zu erleben: Der Flug kann im Rahmen der Möglichkeiten individuell auf Ihre Wünsche, Ihr persönliches Wohlbefinden und die jeweiligen Flugbedingungen abgestimmt werden.
Atemberaubende Landschaft
Ob ein gemütlicher Rundflug über den Jura und das Drei-Seen-Land oder ein ausgedehnterer Flug in Richtung Voralpen und Alpen: Die Route lässt sich im Rahmen der Möglichkeiten individuell auf Ihre Wünsche abstimmen. Dabei erleben Sie die vielseitige Schweizer Landschaft aus der aussergewöhnlichen Perspektive der Stinson L-5. Auf Wunsch ganz entspannt und genussvoll oder mit etwas dynamischeren Flugmanövern, um das direkte Fluggefühl dieses historischen Klassikers unmittelbar zu erleben.
Persönliche Betreuung & unvergessliche Erinnerungen
Erfahrene Piloten, individuelle Absprachen und echtes Herzblut machen Ihren Flug nicht nur sicher und persönlich, sondern bringen Ihnen auch ein Stück Geschichte der Schweizer Luftwaffe näher. Jede Minute an Bord lässt die Atmosphäre eines historischen Verbindungsflugzeugs aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs lebendig werden und macht den Flug zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Die Stinson L-5 Sentinel zählt zu den charakteristischsten leichten Verbindungs- und Beobachtungsflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Sie wurde für Aufklärungs-, Kurier- und Transportaufgaben eingesetzt und überzeugte insbesondere durch ihre hervorragenden Kurzstart- und Langsamflugeigenschaften. Die heutige HB-TRY blickt zudem auf eine besondere Schweizer Geschichte zurück: Nach einer Notlandung in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs wurde sie später als A-96 von der Schweizer Luftwaffe eingesetzt. Fliegen Sie in einem der wenigen noch flugfähigen ehemaligen Flugzeuge der Schweizer Luftwaffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und erleben Sie die aussergewöhnliche Rundumsicht, das direkte Fluggefühl und den einzigartigen Charakter dieses historischen Klassikers hautnah!
Der charakteristische Klang des Lycoming-Motors, die hervorragende Rundumsicht und das unmittelbare Fluggefühl machen einen Flug in der Stinson L-5 Sentinel zu einem besonderen Erlebnis. In diesem historischen Verbindungsflugzeug erleben Sie die Luftfahrt der 1940er-Jahre aus nächster Nähe, authentisch, ursprünglich und mit einem ganz eigenen Charakter.
Ob ein gemütlicher Rundflug mit Blick auf die Landschaft oder ein etwas dynamischeres Flugerlebnis mit steileren Kurven, um das besondere Fluggefühl der Stinson L-5 unmittelbar zu erleben: Der Flug kann im Rahmen der Möglichkeiten individuell auf Ihre Wünsche, Ihr persönliches Wohlbefinden und die jeweiligen Flugbedingungen abgestimmt werden.
Ob ein gemütlicher Rundflug über den Jura und das Drei-Seen-Land oder ein ausgedehnterer Flug in Richtung Voralpen und Alpen: Die Route lässt sich im Rahmen der Möglichkeiten individuell auf Ihre Wünsche abstimmen. Dabei erleben Sie die vielseitige Schweizer Landschaft aus der aussergewöhnlichen Perspektive der Stinson L-5. Auf Wunsch ganz entspannt und genussvoll oder mit etwas dynamischeren Flugmanövern, um das direkte Fluggefühl dieses historischen Klassikers unmittelbar zu erleben.
Erfahrene Piloten, individuelle Absprachen und echtes Herzblut machen Ihren Flug nicht nur sicher und persönlich, sondern bringen Ihnen auch ein Stück Geschichte der Schweizer Luftwaffe näher. Jede Minute an Bord lässt die Atmosphäre eines historischen Verbindungsflugzeugs aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs lebendig werden und macht den Flug zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Kundenstimme
Der Ton des Motors ist einfach der Wahnsinn! Das hat enorm Spass gemacht.
Fragen & Antworten zum Stinson Flug
Wann finden Flüge statt?
Die Flüge mit der Stinson L-5 Sentinel sind grundsätzlich das ganze Jahr über und nach individueller Absprache möglich. Voraussetzung sind geeignete Wetterbedingungen sowie die Verfügbarkeit von Flugzeug und Pilot.
Wo fliegen wir hin?
Die Flüge mit der Stinson L-5 Sentinel sind grundsätzlich das ganze Jahr über und nach individueller Absprache möglich. Voraussetzung sind geeignete Wetterbedingungen sowie die Verfügbarkeit von Flugzeug und Pilot.
Wie sieht der Ablauf aus?
Am Flugplatz Grenchen werden Sie von Ihrem erfahrenen Piloten persönlich begrüsst und lernen die historische Stinson L-5 Sentinel HB-TRY aus nächster Nähe kennen. Bei einem ausführlichen Briefing erfahren Sie Wissenswertes über das Flugzeug, seine besondere Geschichte und seine frühere Zeit bei der Schweizer Luftwaffe. Gemeinsam besprechen Sie anschliessend die gewünschte Flugroute und den Ablauf des Fluges. Danach nehmen Sie im Cockpit Platz und starten zu Ihrem persönlichen Flugerlebnis über den Jura, das Drei-Seen-Land oder auf Wunsch in Richtung Voralpen und Alpen. Nach der Landung bleibt genügend Zeit für Fotos, Fragen und einen persönlichen Austausch mit dem Piloten.
Wie lange dauert es insgesamt?
Planen Sie zusätzlich zur gewählten Flugdauer etwa 1 bis 1,5 Stunden für das gesamte Erlebnis ein. Neben dem Briefing, der Flugvorbereitung und dem eigentlichen Flug mit der Stinson L-5 Sentinel bleibt genügend Zeit für Fotos, Fragen und persönliche Gespräche mit dem Piloten.
Wird mit der Stinson L-5 Sentinel Kunstflug geflogen?
Kunstflug ist mit der Stinson L-5 Sentinel nicht möglich. Auf Wunsch kann der Flug jedoch etwas dynamischer gestaltet werden, beispielsweise mit steileren Kurven, um das direkte und ursprüngliche Fluggefühl der Stinson intensiver zu erleben. Der erfahrene Pilot stimmt den Flug individuell auf Ihre Wünsche, Ihr persönliches Wohlbefinden und die jeweiligen Flugbedingungen ab.
Können Freunde oder Familie mit aufs Flugfeld?
Selbstverständlich! Ihre Begleitpersonen sind am Flugplatz Grenchen herzlich willkommen und können die Flugvorbereitung, den Start und die Landung miterleben. Während Ihres Fluges mit der Stinson L-5 Sentinel können sie das Geschehen auf dem Flugplatz beobachten, Fotos machen oder die Zeit bei einem Getränk oder einer Mahlzeit im Flugplatzrestaurant geniessen
Darf ich Fotos oder Videos aufnehmen?
Selbstverständlich! Fotos und Videos dürfen vor und nach dem Flug kostenlos aufgenommen werden..
Wer ist mein Pilot?
Ihr Flug wird von einem erfahrenen Piloten durchgeführt, der die Stinson L-5 und ihre besonderen Flugeigenschaften bestens kennt. Je nach Termin fliegen Sie mit Christoph Dubler, Berufspilot, langjähriger Kenner der HB-TRY und Kapitän auf der Antonov An-2. Alternativ fliegen Sie mit Niko Koch, Fluglehrer mit rund 900 Flugstunden und Erfahrung auf der Stinson L-5, der Antonov An-2 sowie verschiedenen Spornradflugzeugen. Zusätzlich verfügt er über eine Segelfluglizenz. So sind Sie während des gesamten Erlebnisses in erfahrenen Händen und erfahren zugleich spannende Details über das Flugzeug und seine Geschichte.
Was ist die Geschichte hinter der HB-TRY?
Die heutige Stinson L-5B Sentinel HB-TRY wurde 1944 in den USA gebaut und am 9. März desselben Jahres von den United States Army Air Forces übernommen. Kurz darauf wurde sie nach Europa verschifft und bei verschiedenen amerikanischen Luftstreitkräften eingesetzt.
Am 12. Oktober 1944 begann das aussergewöhnliche Schweizer Kapitel ihrer Geschichte. Während eines Aufklärungsfluges der 324th Fighter Group geriet Leutnant Roy G. Abbott mit seinem Passagier bei sehr schlechten Sichtverhältnissen unbeabsichtigt über die Schweizer Grenze. Die Maschine wurde von der Schweizer Fliegerabwehr beschossen und beschädigt. Abbott musste die Stinson daraufhin bei Les Vacheries-des-Genevez im westlichen Jura notlanden. Die Besatzung wurde interniert und das Flugzeug nach Dübendorf gebracht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die L-5 in die Schweizer Luftwaffe übernommen. Ab Oktober 1945 flog sie dort unter der militärischen Kennung A-96 und trug die für diese Zeit charakteristischen Neutralitätsmarkierungen. Damit gehört die heutige HB-TRY zu den wenigen erhaltenen und noch flugfähigen ehemaligen Flugzeugen der Schweizer Luftwaffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
1950 wurde die Maschine an die ALPAR in Bern verkauft und erhielt ihre zivile Immatrikulation HB-TRY. In den folgenden Jahren wurde sie unter anderem im Segelflugbetrieb in Thun eingesetzt, bevor sie Ende 1968 aus dem Schweizer Luftfahrzeugregister gelöscht wurde. Anschliessend verbrachte sie mehrere Jahre am Boden und wurde zeitweise sogar bei einem Restaurant zwischen Beromünster und Sursee ausgestellt.
1979 kaufte die Familie Dubler die historische Stinson und bewahrte sie damit vor dem endgültigen Verlust. Viele Jahre später begann eine umfassende Restaurierung. 2006 hob die L-5 schliesslich erneut ab, wieder im historischen Farbschema und mit der ehemaligen Schweizer Militärkennung A-96.
Heute ist die HB-TRY auf dem Regionalflugplatz Grenchen stationiert und ermöglicht Passagieren eine unmittelbare Begegnung mit Schweizer Luftfahrtgeschichte. Von ihrem Einsatz während des Zweiten Weltkriegs über die Schweizer Luftwaffe bis zu ihrer aufwendigen Restaurierung blickt diese Stinson auf einen aussergewöhnlichen Lebenslauf von mehr als acht Jahrzehnten zurück.
Kann ich mehr über die Stinson L-5 Sentinel erfahren?
Die Stinson L-5 Sentinel zählt zu den bekanntesten leichten Verbindungs- und Beobachtungsflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Entwickelt wurde sie Anfang der 1940er-Jahre auf Basis der zivilen Stinson Model 105. Für den militärischen Einsatz entstand daraus ein robustes und vielseitiges Flugzeug, das auch unter einfachen Bedingungen und von kurzen, unbefestigten Flugfeldern aus eingesetzt werden konnte.
Während des Zweiten Weltkriegs übernahm die L-5 eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben. Sie wurde für Verbindungsflüge, Beobachtungsmissionen, Artilleriebeobachtung, Kurierdienste und den Transport von Personal eingesetzt. Besonders wertvoll waren dabei ihre hervorragenden Langsamflugeigenschaften sowie die Fähigkeit, auf sehr kurzen Pisten zu starten und zu landen. Dadurch konnte die Sentinel oft direkt in der Nähe der Front operieren.
Pilot und Passagier sitzen hintereinander in einer schmalen Kabine mit grosszügiger Verglasung, die eine ausgezeichnete Sicht nach aussen ermöglicht. Angetrieben wird die L-5 von einem luftgekühlten Lycoming Sechszylinder Boxermotor mit rund 185 PS. Im Gegensatz zu den leistungsstarken Jagdflugzeugen und Trainern ihrer Epoche beeindruckt die Sentinel nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch ihre Leichtigkeit, Wendigkeit und ihre aussergewöhnlichen Kurzstart- und Landeeigenschaften.
Gerade diese Kombination macht einen Flug in der Stinson L-5 heute zu einem besonderen Erlebnis. Das direkte Fluggefühl, die hervorragende Sicht aus der historischen Kabine und der charakteristische Klang des Motors vermitteln einen authentischen Eindruck davon, wie mit diesen vielseitigen Maschinen während des Zweiten Weltkriegs geflogen wurde. Die L-5 steht damit für eine weniger spektakuläre, aber nicht minder faszinierende Seite der historischen Militärfliegerei.
Was ist die Geschichte hinter dieser Stinson?
Die heutige Stinson L-5B Sentinel HB-TRY wurde 1944 in den USA gebaut und von den United States Army Air Forces übernommen. Noch im selben Jahr wurde sie nach Europa gebracht und für militärische Verbindungs- und Aufklärungsaufgaben eingesetzt.
Am 12. Oktober 1944 nahm ihre Geschichte eine aussergewöhnliche Wendung. Während eines Aufklärungsfluges geriet die Maschine bei schlechten Sichtverhältnissen unbeabsichtigt in den Schweizer Luftraum, wurde von der Schweizer Fliegerabwehr beschädigt und musste im westlichen Jura notlanden. Nach dem Krieg wurde sie von der Schweizer Luftwaffe übernommen und als A-96 eingesetzt.
1950 begann ihre zivile Laufbahn unter dem bis heute verwendeten Kennzeichen HB-TRY. Nach verschiedenen Stationen in der Schweiz wurde das Flugzeug Ende der 1960er-Jahre stillgelegt. 1979 übernahm die Familie Dubler die historische Maschine und bewahrte sie für die Zukunft. Nach einer aufwendigen Restaurierung hob die Stinson 2006 erneut ab und präsentiert sich seither wieder im historischen Erscheinungsbild ihrer Zeit bei der Schweizer Luftwaffe.
Heute ist die HB-TRY in Grenchen stationiert und gehört zu den wenigen noch flugfähigen ehemaligen Flugzeugen der Schweizer Luftwaffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dank sorgfältiger Pflege können Passagiere dieses aussergewöhnliche Stück Schweizer Luftfahrtgeschichte heute wieder dort erleben, wo es hingehört: in der Luft.
Wir sind stolz, dieses besondere Flugzeug für Passagierflüge anbieten zu können. Ob bei einem entspannten Flug über den Jura und das Drei-Seen-Land oder auf einer längeren Route in Richtung Voralpen und Alpen, die Stinson bietet ein ursprüngliches Fluggefühl und eine aussergewöhnliche Perspektive auf die Schweizer Landschaft.
Erzähle mir mehr über den Hersteller Stinson
Die Stinson Aircraft Company gehörte zu den bekannten amerikanischen Flugzeugherstellern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gegründet wurde das Unternehmen 1920 vom Luftfahrtpionier Edward «Eddie» Stinson, der zu den frühen amerikanischen Piloten und Flugzeugkonstrukteuren gehörte. In den folgenden Jahrzehnten entstanden unter dem Namen Stinson zahlreiche Reise-, Verkehrs- und Militärflugzeuge.
Besonders bekannt wurde Stinson für robuste und gutmütige Flugzeuge, die sich auch für den Betrieb von kleineren Flugplätzen eigneten. Eine wichtige zivile Baureihe war die Stinson Model 105, aus deren Entwicklungslinie später auch die militärische L-5 Sentinel hervorging. 1940 wurde Stinson Teil der Vultee Aircraft Corporation, unter deren Führung die Entwicklung militärischer Flugzeugtypen weiter vorangetrieben wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs entstand mit der Stinson L-5 Sentinel eines der bedeutendsten leichten Verbindungsflugzeuge der amerikanischen Streitkräfte. Die speziell für militärische Anforderungen entwickelte Maschine zeichnete sich durch ihre robuste Konstruktion, ausgezeichnete Langsamflugeigenschaften und sehr kurzen Start- und Landestrecken aus. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit erhielt sie den Spitznamen «Flying Jeep».
Die L-5 wurde für eine aussergewöhnlich breite Palette von Aufgaben eingesetzt. Dazu gehörten Aufklärungs- und Verbindungsflüge, der Transport von Personen und Material, die Beobachtung von Artilleriezielen sowie die Evakuierung verwundeter Soldaten aus frontnahen Gebieten. Ihre Fähigkeit, von kurzen und teilweise improvisierten Pisten aus zu operieren, machte sie besonders wertvoll.
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die L-5 noch mehrere Jahre bei verschiedenen Streitkräften im Einsatz und wurde unter anderem auch während des Koreakriegs verwendet. Gleichzeitig fanden zahlreiche ehemalige Militärmaschinen ihren Weg in die zivile Luftfahrt.
Die HB-TRY ist damit nicht nur ein seltenes historisches Flugzeug, sondern ein fliegendes Zeugnis der Stinson-Tradition. Ihre robuste Konstruktion, die grosszügige Verglasung und ihre ausgeprägten Kurzstarteigenschaften vermitteln noch heute unmittelbar, weshalb die L-5 während des Zweiten Weltkriegs zu einem so vielseitigen und geschätzten Flugzeug wurde.
Die Flüge mit der Stinson L-5 Sentinel sind grundsätzlich das ganze Jahr über und nach individueller Absprache möglich. Voraussetzung sind geeignete Wetterbedingungen sowie die Verfügbarkeit von Flugzeug und Pilot.
Die Flüge mit der Stinson L-5 Sentinel sind grundsätzlich das ganze Jahr über und nach individueller Absprache möglich. Voraussetzung sind geeignete Wetterbedingungen sowie die Verfügbarkeit von Flugzeug und Pilot.
Am Flugplatz Grenchen werden Sie von Ihrem erfahrenen Piloten persönlich begrüsst und lernen die historische Stinson L-5 Sentinel HB-TRY aus nächster Nähe kennen. Bei einem ausführlichen Briefing erfahren Sie Wissenswertes über das Flugzeug, seine besondere Geschichte und seine frühere Zeit bei der Schweizer Luftwaffe. Gemeinsam besprechen Sie anschliessend die gewünschte Flugroute und den Ablauf des Fluges. Danach nehmen Sie im Cockpit Platz und starten zu Ihrem persönlichen Flugerlebnis über den Jura, das Drei-Seen-Land oder auf Wunsch in Richtung Voralpen und Alpen. Nach der Landung bleibt genügend Zeit für Fotos, Fragen und einen persönlichen Austausch mit dem Piloten.
Planen Sie zusätzlich zur gewählten Flugdauer etwa 1 bis 1,5 Stunden für das gesamte Erlebnis ein. Neben dem Briefing, der Flugvorbereitung und dem eigentlichen Flug mit der Stinson L-5 Sentinel bleibt genügend Zeit für Fotos, Fragen und persönliche Gespräche mit dem Piloten.
Kunstflug ist mit der Stinson L-5 Sentinel nicht möglich. Auf Wunsch kann der Flug jedoch etwas dynamischer gestaltet werden, beispielsweise mit steileren Kurven, um das direkte und ursprüngliche Fluggefühl der Stinson intensiver zu erleben. Der erfahrene Pilot stimmt den Flug individuell auf Ihre Wünsche, Ihr persönliches Wohlbefinden und die jeweiligen Flugbedingungen ab.
Selbstverständlich! Ihre Begleitpersonen sind am Flugplatz Grenchen herzlich willkommen und können die Flugvorbereitung, den Start und die Landung miterleben. Während Ihres Fluges mit der Stinson L-5 Sentinel können sie das Geschehen auf dem Flugplatz beobachten, Fotos machen oder die Zeit bei einem Getränk oder einer Mahlzeit im Flugplatzrestaurant geniessen
Selbstverständlich! Fotos und Videos dürfen vor und nach dem Flug kostenlos aufgenommen werden..
Ihr Flug wird von einem erfahrenen Piloten durchgeführt, der die Stinson L-5 und ihre besonderen Flugeigenschaften bestens kennt. Je nach Termin fliegen Sie mit Christoph Dubler, Berufspilot, langjähriger Kenner der HB-TRY und Kapitän auf der Antonov An-2. Alternativ fliegen Sie mit Niko Koch, Fluglehrer mit rund 900 Flugstunden und Erfahrung auf der Stinson L-5, der Antonov An-2 sowie verschiedenen Spornradflugzeugen. Zusätzlich verfügt er über eine Segelfluglizenz. So sind Sie während des gesamten Erlebnisses in erfahrenen Händen und erfahren zugleich spannende Details über das Flugzeug und seine Geschichte.
Die heutige Stinson L-5B Sentinel HB-TRY wurde 1944 in den USA gebaut und am 9. März desselben Jahres von den United States Army Air Forces übernommen. Kurz darauf wurde sie nach Europa verschifft und bei verschiedenen amerikanischen Luftstreitkräften eingesetzt.
Am 12. Oktober 1944 begann das aussergewöhnliche Schweizer Kapitel ihrer Geschichte. Während eines Aufklärungsfluges der 324th Fighter Group geriet Leutnant Roy G. Abbott mit seinem Passagier bei sehr schlechten Sichtverhältnissen unbeabsichtigt über die Schweizer Grenze. Die Maschine wurde von der Schweizer Fliegerabwehr beschossen und beschädigt. Abbott musste die Stinson daraufhin bei Les Vacheries-des-Genevez im westlichen Jura notlanden. Die Besatzung wurde interniert und das Flugzeug nach Dübendorf gebracht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die L-5 in die Schweizer Luftwaffe übernommen. Ab Oktober 1945 flog sie dort unter der militärischen Kennung A-96 und trug die für diese Zeit charakteristischen Neutralitätsmarkierungen. Damit gehört die heutige HB-TRY zu den wenigen erhaltenen und noch flugfähigen ehemaligen Flugzeugen der Schweizer Luftwaffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
1950 wurde die Maschine an die ALPAR in Bern verkauft und erhielt ihre zivile Immatrikulation HB-TRY. In den folgenden Jahren wurde sie unter anderem im Segelflugbetrieb in Thun eingesetzt, bevor sie Ende 1968 aus dem Schweizer Luftfahrzeugregister gelöscht wurde. Anschliessend verbrachte sie mehrere Jahre am Boden und wurde zeitweise sogar bei einem Restaurant zwischen Beromünster und Sursee ausgestellt.
1979 kaufte die Familie Dubler die historische Stinson und bewahrte sie damit vor dem endgültigen Verlust. Viele Jahre später begann eine umfassende Restaurierung. 2006 hob die L-5 schliesslich erneut ab, wieder im historischen Farbschema und mit der ehemaligen Schweizer Militärkennung A-96.
Heute ist die HB-TRY auf dem Regionalflugplatz Grenchen stationiert und ermöglicht Passagieren eine unmittelbare Begegnung mit Schweizer Luftfahrtgeschichte. Von ihrem Einsatz während des Zweiten Weltkriegs über die Schweizer Luftwaffe bis zu ihrer aufwendigen Restaurierung blickt diese Stinson auf einen aussergewöhnlichen Lebenslauf von mehr als acht Jahrzehnten zurück.
Die Stinson L-5 Sentinel zählt zu den bekanntesten leichten Verbindungs- und Beobachtungsflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Entwickelt wurde sie Anfang der 1940er-Jahre auf Basis der zivilen Stinson Model 105. Für den militärischen Einsatz entstand daraus ein robustes und vielseitiges Flugzeug, das auch unter einfachen Bedingungen und von kurzen, unbefestigten Flugfeldern aus eingesetzt werden konnte.
Während des Zweiten Weltkriegs übernahm die L-5 eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben. Sie wurde für Verbindungsflüge, Beobachtungsmissionen, Artilleriebeobachtung, Kurierdienste und den Transport von Personal eingesetzt. Besonders wertvoll waren dabei ihre hervorragenden Langsamflugeigenschaften sowie die Fähigkeit, auf sehr kurzen Pisten zu starten und zu landen. Dadurch konnte die Sentinel oft direkt in der Nähe der Front operieren.
Pilot und Passagier sitzen hintereinander in einer schmalen Kabine mit grosszügiger Verglasung, die eine ausgezeichnete Sicht nach aussen ermöglicht. Angetrieben wird die L-5 von einem luftgekühlten Lycoming Sechszylinder Boxermotor mit rund 185 PS. Im Gegensatz zu den leistungsstarken Jagdflugzeugen und Trainern ihrer Epoche beeindruckt die Sentinel nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch ihre Leichtigkeit, Wendigkeit und ihre aussergewöhnlichen Kurzstart- und Landeeigenschaften.
Gerade diese Kombination macht einen Flug in der Stinson L-5 heute zu einem besonderen Erlebnis. Das direkte Fluggefühl, die hervorragende Sicht aus der historischen Kabine und der charakteristische Klang des Motors vermitteln einen authentischen Eindruck davon, wie mit diesen vielseitigen Maschinen während des Zweiten Weltkriegs geflogen wurde. Die L-5 steht damit für eine weniger spektakuläre, aber nicht minder faszinierende Seite der historischen Militärfliegerei.
Die heutige Stinson L-5B Sentinel HB-TRY wurde 1944 in den USA gebaut und von den United States Army Air Forces übernommen. Noch im selben Jahr wurde sie nach Europa gebracht und für militärische Verbindungs- und Aufklärungsaufgaben eingesetzt.
Am 12. Oktober 1944 nahm ihre Geschichte eine aussergewöhnliche Wendung. Während eines Aufklärungsfluges geriet die Maschine bei schlechten Sichtverhältnissen unbeabsichtigt in den Schweizer Luftraum, wurde von der Schweizer Fliegerabwehr beschädigt und musste im westlichen Jura notlanden. Nach dem Krieg wurde sie von der Schweizer Luftwaffe übernommen und als A-96 eingesetzt.
1950 begann ihre zivile Laufbahn unter dem bis heute verwendeten Kennzeichen HB-TRY. Nach verschiedenen Stationen in der Schweiz wurde das Flugzeug Ende der 1960er-Jahre stillgelegt. 1979 übernahm die Familie Dubler die historische Maschine und bewahrte sie für die Zukunft. Nach einer aufwendigen Restaurierung hob die Stinson 2006 erneut ab und präsentiert sich seither wieder im historischen Erscheinungsbild ihrer Zeit bei der Schweizer Luftwaffe.
Heute ist die HB-TRY in Grenchen stationiert und gehört zu den wenigen noch flugfähigen ehemaligen Flugzeugen der Schweizer Luftwaffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dank sorgfältiger Pflege können Passagiere dieses aussergewöhnliche Stück Schweizer Luftfahrtgeschichte heute wieder dort erleben, wo es hingehört: in der Luft.
Wir sind stolz, dieses besondere Flugzeug für Passagierflüge anbieten zu können. Ob bei einem entspannten Flug über den Jura und das Drei-Seen-Land oder auf einer längeren Route in Richtung Voralpen und Alpen, die Stinson bietet ein ursprüngliches Fluggefühl und eine aussergewöhnliche Perspektive auf die Schweizer Landschaft.
Die Stinson Aircraft Company gehörte zu den bekannten amerikanischen Flugzeugherstellern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gegründet wurde das Unternehmen 1920 vom Luftfahrtpionier Edward «Eddie» Stinson, der zu den frühen amerikanischen Piloten und Flugzeugkonstrukteuren gehörte. In den folgenden Jahrzehnten entstanden unter dem Namen Stinson zahlreiche Reise-, Verkehrs- und Militärflugzeuge.
Besonders bekannt wurde Stinson für robuste und gutmütige Flugzeuge, die sich auch für den Betrieb von kleineren Flugplätzen eigneten. Eine wichtige zivile Baureihe war die Stinson Model 105, aus deren Entwicklungslinie später auch die militärische L-5 Sentinel hervorging. 1940 wurde Stinson Teil der Vultee Aircraft Corporation, unter deren Führung die Entwicklung militärischer Flugzeugtypen weiter vorangetrieben wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs entstand mit der Stinson L-5 Sentinel eines der bedeutendsten leichten Verbindungsflugzeuge der amerikanischen Streitkräfte. Die speziell für militärische Anforderungen entwickelte Maschine zeichnete sich durch ihre robuste Konstruktion, ausgezeichnete Langsamflugeigenschaften und sehr kurzen Start- und Landestrecken aus. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit erhielt sie den Spitznamen «Flying Jeep».
Die L-5 wurde für eine aussergewöhnlich breite Palette von Aufgaben eingesetzt. Dazu gehörten Aufklärungs- und Verbindungsflüge, der Transport von Personen und Material, die Beobachtung von Artilleriezielen sowie die Evakuierung verwundeter Soldaten aus frontnahen Gebieten. Ihre Fähigkeit, von kurzen und teilweise improvisierten Pisten aus zu operieren, machte sie besonders wertvoll.
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die L-5 noch mehrere Jahre bei verschiedenen Streitkräften im Einsatz und wurde unter anderem auch während des Koreakriegs verwendet. Gleichzeitig fanden zahlreiche ehemalige Militärmaschinen ihren Weg in die zivile Luftfahrt.
Die HB-TRY ist damit nicht nur ein seltenes historisches Flugzeug, sondern ein fliegendes Zeugnis der Stinson-Tradition. Ihre robuste Konstruktion, die grosszügige Verglasung und ihre ausgeprägten Kurzstarteigenschaften vermitteln noch heute unmittelbar, weshalb die L-5 während des Zweiten Weltkriegs zu einem so vielseitigen und geschätzten Flugzeug wurde.
Weitere Kundenstimmen
Ganz klar die beste Art, einen Sonntagnachmittag zu verbringen. Jetzt geht’s weiter mit der Mustang!
Absolut atemberaubend! Ich fühlte mich wie ein Vogel über den Alpen.
Ich wusste immer, dass dies Pierre’s Traum war. Vielen Dank dass ihr das möglich gemacht habt!





















